Mein Weg
Ich habe den Großteil meines Lebens im schönen Niederbayern verbracht. Als ich 17 Jahre alt war, verstarb mein Vater plötzlich – ein Schock, der meine Familie vor große Herausforderungen stellte. Meine Mutter, damals 42, stand mit sechs Kindern allein da. Als älteste Tochter unterstützte ich meine Mutter wo es mir nur möglich war - mein jüngstes Geschwisterchen war gerade mal sechs Jahre alt.
Der Verlust löste in mir die Frage aus, was nach dem Tod geschieht. Ich konnte nicht glauben, dass alles endet, zumal ich meinen Vater oft zu spüren meinte, was mich damals ängstigte.
Die Suche nach Antworten
In den folgenden Jahren suchte ich neue Herausforderungen, wechselte häufig Arbeitsplatz und Wohnort – insgesamt 16 Mal – und war in vielen Berufen tätig. Dabei lernte ich viel über die Menschen.
In Selbsterfahrungsgruppen und Therapien wie Rebirthing, Gestalttherapie nach Fritz Perls oder Rollenspielen lernte ich mich selbst besser kennen. Meine zentrale Frage war: Wer bin ich, und warum bin ich hier?
Liebe, Halt und ein Verlust
1982 lernte ich meinen Mann kennen, mit dem ich über 41 Jahre glücklich verbunden war. Er schenkte mir Liebe, Halt und Unterstützung. Wir haben zwei Söhne und drei Enkelkinder. In seinen letzten dreieinhalb Lebensjahren wurde er pflegebedürftig. Ich kümmerte mich lange Zeit gerne um ihn, bis meine Gesundheit dies nicht mehr zuließ. Die letzten fünf Monate verbrachte er in einem Pflegeheim, bevor er im August 2023 nachts im Schlaf neben mir verstarb.
Seit dem Tod meines Mannes hat sich mein Leben von Grund auf verändert.
Dieser Verlust ist die schmerzhafteste und einschneidendste Erfahrung, die ich je gemacht habe.
Der Weg zur Berufung
1986 begann ich bei meiner Freundin Helen Specht eine intensive Bewusstseinsarbeit mittels Rückführungen, um karmische Themen zu lösen. Diese Arbeit unterstützte mich immer wieder dabei, Herausforderungen zu bewältigen. Durch diese intensiven Erfahrungen konnte ich belastende Themen und Ängste klären, was meine Beziehungen positiv wandelte.
Zudem sammelte ich Erfahrungen mit ätherischen Ölen, Bachblüten, Homöopathie und absolvierte 4 Jahre einer Heilpraktiker-Ausbildung. Auf der Suche nach einer neuen Aufgabe riet mir meine Freundin Helen: "Mach doch die Ausbildung zur Psychologischen Beraterin. Da kannst Du all das, was Du in den vielen Jahren bei mir gelernt hast, gut einsetzen." So absolvierte ich im renommierten Zentrum für Naturheilkunde in München diese Ausbildung und erhielt schließlich das begehrte Zertifikat. Somit bin ich heute stolzes Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater:
Mein Weg war lang und oft mühsam, doch ich habe gelernt:
Es gibt immer Hoffnung – und immer einen Weg!
Heute bin ich 70 Jahre, habe sehr viel Menschenkenntnis gesammelt und unterstütze nun andere Menschen auf ihrem Weg zur Klärung und Selbstfindung.